ALBERT
HERRING

Eine Oper von Benjamin Britten


Hintergrund-
informationen zur

Biographie
Benjamin Britten

Werkentstehung
Albert Herring
 

Benjamin Britten

* 22. Nov. 1913 in Lowestoft (Suffolk)
† 4. Dez. 1976 in Aldeburgh (Suffolk)

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In Edward Benjamin Britten begrüßt England sein erstes großes schöpferisches Operntalent seit Purcell.

Am 22. November 1913 in Lowestoft an der Ostküste als Sohn eines Zahnarztes geboren, bei Brude, Ireland und Benjamin in die Lehre gegangen, ist Britten bis heute ein Kind dieser herben Meereslandschaft anheimelnder Traulichkeit und zugleich abweisender Öde geblieben. Musik des Meeres, würzig und temperamentvoll, hat er meist geschrieben: ein erstaunlich reiches Schaffen. In den ersten veröffentlichten Werken (Sinfonietta, Phantasy Quartett) zeigt sich bereits die für ihn charakteristische Variationstechnik.

Während eines dreijährigen Aufenthaltes in Amerika entstand eine dem Andenken der Eltern gewidmete Sinfonia da Requiem. Mit all seinen Vorzügen, einem geschickten Jonglieren mit reizvollen, pointensicheren Einfällen, die harmonisch maßvoll und formal sicher behandelt werden, ist Brittens Musiziertrieb auch im Bereich der Musikbühne fruchtbar geworden.

Seit dem Opernerstling "Peter Grimes", der kurz nach Kriegsende in London Aufsehen erregte, hat sich sein echtes Theaterblut sowohl im Tragischen wie im Heiteren, im dramatisch Schweren wie im kammermusikalisch Leichten bewährt.

Die meisten dieser Werke schrieb Britten für die von ihm begründete und geleitete English Opera Group, eine auch auf dem Kontinent hoch angesehene Kammeroperntruppe. Ebenso ist das alljährliche Festival in seinem Wohnort Aldeburgh seiner Initiative entsprungen - glänzender Organisator, der er neben seiner Eigenschaft als Komponist, Dirigent und Pianist ist.

Biographie von E. W. White.


Bühnenwerke

1. Paul Bunyan Operette Prolog und 2 Akte
    Wystan Hugh Auden; 1941 New York
2. Peter Grimes Oper Prolog und 3 Akte, op. 33
    Montagu Slater; 7. Juni 1945 Sadler's Wells Opera London
3. The Rape of Lucretia Kammeroper 2 Akte, op. 37
    Ronald Duncan nach André Obey; 12. Juli 1946 Glyndebourne
4. Albert Herring Komische Oper (Kammeroper) in 3 Akten (5 Bildern)
    Eric Crozier, frei nach Guy de Maupassant
    UA 20. Juni 1947 Festspiele Glyndebourne; Dirigent Britten,        
    TitelpartiePears; EA 11. Juni 1950 Hannover (deutsch von Fritz  
    Schröder); Dresden 1955; Berlin, Komische Oper 195 
    (mit Gastspielen in Paris und Moskau); Budapest 1961; Tokio 1963; Leningrad 1964
    (Gastspiel English Opera Group); Sofia 1965; St. Gallen 1969
5. Let's make an Opera Kinderoper (Oper für Kinder) op. 45
    The Little Sweep als eigentliche Oper mit Rahmenhandlung; Crozier
    14. Juni 1949 Jubilee Hall Aldeburgh
6. Billy Budd Oper 4 Akte, op. 50
    Edward Morgan Forster / Eric Crozier nach Herman Melville 1. Dez.   
    1951; Covent Garden Oper London
7. Gloriana Oper 3 Akte, op. 53
    William Plomer; 8. Juni 1953 London (zur Krönung von Königin  
    Elisabeth II.)
8. The Turn of the Screw Kammeroper Prolog und 2 Akte, op. 54
    Myfanwy Piper nach Henry James; 14. Sept. 1954 Teatro Fenice  
    Venedig
9. Noyes Fludde Kinderoper, op. 59 Chester Miracle Play; 18. Juni 1958    
    Pfarrkriche Orford / Suffolk
10. A Midsummer Night's Dream Oper 3 Akte, op. 64
     Ein Sommernachtstraum, Shakespeare; reduziert von Britten und P.  
     Pears; 11. Juni 1960 Festspiele Aldeburgh
11. Curlew River Kirchenparabel, op. 71
     William Plomer nach Juro Motomasa; 13. Juni 1964 Orford Parish 
     Church
12. The Burning Fiery Furnace Ballade, Kirchenparabel, op. 77 Plomer;
     9. Juni 1966 Oxford Church (Suffolk)
13. The Prodigal Son Kirchenparabel, op. 81; Plomer; 10. Juni 1968  
     Kirche von Oxford
14. Owen Wingrave Fernsehoper 2 Akte, op. 85; Piper nach James
     16. Mai 1971 (Fernsehuraufführung BBC London)
     10. Mai 1973 Covent Garden Oper London (Bühnenurauffürhung)
15. Death in Venice Oper 2 Akte, op. 88; Tod in Venedig; Piper nach Th.   
     Mann 16. Juni 1973 The Maltings, Snape (Suffolk)

Quelle: www.operone.de

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